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In Österreich ist die Kunsttherapie erst seit kurzer Zeit bekannt, in anderen Ländern wie zum Beispiel Großbritannien ist sie bereits integraler Bestandteil im Bildungssystem.

Im Mittelpunkt steht der spontane schöpferische Akt, bei dem keine künstlerischen Vorerfahrungen notwendig sind. Das gesamte Spektrum künstlerischen Ausdrucks wird in die Therapie integriert.
Der Mut, sich auf neue ungewohnte Ausdrucksformen einzulassen, wird als eine lohnende Möglichkeit erlebt, auch den Alltag mit seinen Herausforderungen als Betätigungsfeld der eigenen Kreativität zu erkennen.

Diese Methode arbeitet mit Übergängen von einem Medium zum anderen, aktiviert durch ihre Vielfältigkeit alle Sinne und eröffnet somit neue Zugänge zu persönlichen Problemen und Konflikten. Die emotionale Befindlichkeit wird damit authentisch im schöpferischen Akt umgesetzt und so zum Gegenstand der verbalen und kognitiven Aufarbeitung. (Curriculum für Multimediale Kunsttherapie)
(www.oeagg.at/w_kunst.htm)

Frauenfiguren

Gouche von Sieglinde Wagner.


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